Sei gegrüßt, Caesar! Die Todgeweihten grüßen dich.

So, heißt es, grüßten römische Gladiatoren den Kaiser zu Beginn der Spiele im Amphitheater. Ein Spektakel mit Breitenwirkung; Besucher aller Art kamen, um den Kämpfern, neben den Wagenlenkern den Stars in der römischen Promiwelt, bei ihren lebensgefährlichen Auftritten zuzusehen.

Doch wer waren diese Männer, die da regelmäßig zur Unterhaltung der Menge ihr Leben riskierten? Woher kamen sie, wie sah ihr Alltag außerhalb der Kämpfe aus? Im Gebrauch welcher Waffen wurden sie ausgebildet und von wem? Und was wissen wir genau über ihre Arbeitsstätte, das Amphitheater?

Antworten auf diese und andere Fragen zum blutigen „Spitzensport“ der Antike suchten etwa 20 Schülerinnen und Schüler der Unterstufe beim Projekt „Brot und Spiele – Gladiatoren im alten Rom“. In Expertengruppen nahmen sie sich verschiedene Bereiche des Gladiatorenlebens vor und entdeckten in Film und Buch allerhand Spannendes über diese uns heute so fremde Art der Unterhaltung. Den Höhepunkt der Woche bildete eine Fahrt ein echtes römisches Amphitheater: In Trier trafen die LG-Gladiatoren den Lanista, den Leiter der dortigen Gladiatorenschule. Bei ihm konnte man Helme und Rüstungen anprobieren und aus erster Hand hören und selbst erleben, wie es im Amphitheater und bei den Kämpfen zuging. Bei einer ersten Trainingsstunde mit Schwert und Netz testeten die Schülerinnen und Schüler, wie er denn nun wirklich war, der Alltag der römischen Kämpfer.

So bis an die Zähne bewaffnet mit neuem Wissen, machten sich alle nach der Rückkehr begeistert daran, ein Gladiatoren-Wissensspiel zu entwerfen und zu selbst zu gestalten – damit auch andere in Zukunft mit Spaß etwas erfahren können über die Welt der römischen Gladiatoren.

   

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